Die erste große Hitzewelle des Sommers hat uns erreicht. Bei Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius gilt es für alle Menschen, einen Gang runterzuschalten. Einige der wichtigsten Grundregeln: viel trinken, körperliche Anstrengungen vermeiden, Sonnenschutz verwenden, Kopfbedeckung tragen und bestenfalls im Schatten oder in klimatisierten Räumen aufhalten. Apropos klimatisierte Räume: Wer an besonders heißen Tagen mit dem Auto unterwegs ist, sollte natürlich ebenfalls gut vorbereitet starten. SEAT zeigt, wie Fahrer*innen auch bei dieser Hitze entspannt bleiben – vom richtigen Lüften vor Fahrtbeginn bis zum kurzen Check vor der Urlaubsreise.
Erst lüften, dann kühlen
Steht das Fahrzeug längere Zeit in der Sonne, kann sich der Innenraum stark aufheizen. Vor dem Losfahren empfiehlt es sich deshalb, Türen oder Fenster für einen kurzen Moment zu öffnen. So kann die warme Luft entweichen, bevor die Klimaanlage ihre Arbeit aufnimmt. SEAT bietet hier eine Funktion, die viele Menschen gar nicht kennen: Drückt man einige Sekunden auf das Entriegeln-Symbol des Autoschlüssels, fahren alle vier Fenster so lange runter, wie der Knopf gedrückt bleibt. So kann man bereits aus der Ferne frische Luft ins Fahrzeuginnere lassen und verliert keine Zeit. In die andere Richtung funktioniert das übrigens auch: Den „Verriegeln“-Knopf so lange gedrückt halten, bis alle Fenster verschlossen sind.
So funktioniert die Klimaanlage optimal
Wird der Motor gestartet, kann die Klimaanlage ihre Arbeit aufnehmen. Auch wenn es banal scheint, wissen viele Menschen nicht, wie man sie im Fahrzeug optimal einstellt. Zunächst sollten die Fenster wieder geschlossen werden, damit der Innenraum effizient heruntergekühlt werden kann. Wichtig ist zudem die richtige Einstellung: Statt dauerhaft auf maximale Kühlung zu setzen, sollte die Temperatur angenehm gewählt und der Luftstrom so ausgerichtet werden, dass er sich gleichmäßig im Innenraum verteilt. Direkte Zugluft auf Gesicht oder Oberkörper kann auf längeren Strecken schnell unangenehm werden. Als ideal gelten etwa 21 bis 23 Grad. Und im Automatik-Modus sorgt die Klimaanlage für eine automatische, gleichmäßige und damit ideale Luftverteilung im Fahrzeug.
Übrigens: Es ist vollkommen zwecklos, nach dem Einsteigen die Temperatur auf die niedrigste Stufe zu stellen und die Lüftung voll aufzudrehen, um den Innenraum möglichst schnell abzukühlen. Der Grund ist einfach: Die Klimaautomatik arbeitet ohnehin mit maximaler Leistung, bis die eingestellte Temperatur erreicht ist. Wer direkt eine angenehme Zieltemperatur wählt, vermeidet unnötig kalte Zugluft und sorgt dafür, dass sich der Innenraum gleichmäßig abkühlt.
Luftig, aber sicher gekleidet
Auch die Kleidung spielt an diesen heißen Tagen eine wichtige Rolle: Luftige Sommerkleidung ist zwar angenehm, aber Badehose, Bikini oder freier Oberkörper sind hinter dem Steuer keine gute Wahl. Stark aufgeheizte Sitze und Sicherheitsgurte können auf nackter Haut schnell unangenehm werden. Wer auch bei Sommerhitze auf angemessene Kleidung achtet, ist deshalb komfortabler und sicherer unterwegs.
Für das Schuhwerk gilt: Flip-Flops und Badelatschen gehören nicht in den Fußraum. Zwar ist loses Schuhwerk beim Autofahren nicht grundsätzlich verboten, es kann aber den sicheren Umgang mit den Pedalen beeinträchtigen und im Falle eines Unfalls kann es Probleme mit der Versicherung geben. Feste, gutsitzende Schuhe geben mehr Kontrolle – besonders im Stadtverkehr, bei Stop-and-go oder auf längeren Strecken. Übrigens: Auch Beifahrer*innen sollten es sich trotz Hitze nicht zu bequem machen. Die Füße gehören nicht aufs Armaturenbrett. Bei einer starken Bremsung oder gar einem Unfall wird diese Sitzposition lebensgefährlich, denn löst der Airbag aus, werden die Beine mit großer Kraft nach hinten geschleudert.
Trinken ja – aber besser in der Pause
Bei hohen Temperaturen ist ausreichendes Trinken wichtig, um konzentriert zu bleiben. Während der Fahrt sollte die Wasserflasche aber möglichst nicht selbst geöffnet werden. Wer bei 100 km/h nur kurz abgelenkt ist, legt in wenigen Sekunden viele Meter zurück, ohne sich auf den Verkehr zu konzentrieren. Besser ist es, Getränke griffbereit zu haben, sich von Mitfahrenden helfen zu lassen oder am besten eine zusätzliche Pause einzulegen. Das sorgt für Erfrischung, mehr Aufmerksamkeit und eine entspanntere Weiterfahrt – gerade auf dem Weg in den Sommerurlaub.
Besonderen Schutz brauchen bei diesen Temperaturen Kinder, ältere Menschen und Tiere. Noch immer kommt es vor, dass vor allem Kleinkinder oder Hunde im geparkten Auto zurückgelassen werden. Hier besteht schon nach kurzer Zeit Lebensgefahr, denn der Innenraum kann sich in der Sonne innerhalb kurzer Zeit stark aufheizen. Auch unterwegs mit Kindern, älteren Menschen oder Haustieren sollte regelmäßig darauf geachtet werden, dass es allen Passagieren gut geht, ausreichend getrunken wird und die Temperaturen für alle angenehm sind.
Klimaanlage und Fahrzeug vor der Reise prüfen lassen
Vor längeren Fahrten – wenn es zum Beispiel in den Urlaub geht – lohnt sich ein Besuch beim SEAT Partner. Gerade bei Fahrzeugen, die schon einige Jahre zuverlässig unterwegs sind, ist ein kurzer Check vor der Reise sinnvoll. Dabei lassen sich unter anderem die Funktion der Klimaanlage, der Zustand des Innenraumfilters, der Reifendruck sowie Kühlmittel- und Scheibenwaschwasserstand überprüfen. So ist der SEAT gut vorbereitet für heiße Tage und lange Etappen.
Mit etwas Vorbereitung, der richtigen Nutzung der Klimaanlage und regelmäßigen Pausen lässt sich auch an heißen Tagen ein kühler Kopf bewahren – ganz gleich, ob im Alltag, auf dem Weg ins Wochenende oder auf der Fahrt in den Sommerurlaub.
Quelle: SEAT Mediacenter