Prämie weg, Rabatte hoch - E-Autos: Auch nach der Streichung des Umweltbonus bleiben die Preise attraktiv

Prämie weg, Rabatte hoch - E-Autos: Auch nach der Streichung des Umweltbonus bleiben die Preise attraktiv

Der Umweltbonus wurde von der Politik zwar gestrichen, dafür gewähren die Hersteller angesichts des harten Wettbewerbs bei E-Autos oftmals üppige Rabatte.
Foto: DJD/LichtBlick SE

(DJD). Das Ende kam plötzlich und unerwartet: Kurz vor Weihnachten schaffte die Bundesregierung den staatlichen Umweltbonus für E-Autos ab, Käufern entgehen durch den Wegfall der Prämie mehrere Tausend Euro. Die gute Nachricht für E-Auto-Käufer: Im Gegensatz zu Verbrennern gab es bei den reinen E-Autos zuletzt im Kampf um Marktanteile nach Angaben der Unternehmensberatung PwC Strategy& eine regelrechte Rabattschlacht, unter diesen Voraussetzungen wäre der Wegfall der Prämie also sogar zu verkraften. Wer sich für die Anschaffung eines umweltfreundlichen Pkw interessiert, sollte einige Mythen kennen, die sich hartnäckig rund um das E-Auto halten.

1. Mythos: E-Autos sind „brandgefährlich“

Fakt ist: Alle zugelassenen Autos müssen gesetzlichen Anforderungen entsprechen – daher brennen E-Autos weder häufiger noch schneller als Verbrenner. Hierzu gibt es mittlerweile diverse Studien, auch der ADAC stellte dies zuletzt fest. Verbaute Materialien wie Kunststoffverkleidungen und -abdeckungen im und am Auto erhöhen die Brandintensität. Die Antriebsart eines Autos spielt dabei keine gesonderte Rolle.

2. Mythos: E-Autos haben eine schlechte CO2-Bilanz

Sind E-Autos wirklich klimafreundlicher als Verbrenner? Darüber gibt es immer wieder Diskussionen angesichts der benötigten Ressourcen zur Herstellung der Batterie bis zur Entsorgung des Fahrzeugs. Fakt ist: Eine aktuelle Analyse des Bundesumweltministeriums zeigt, dass die Klimabilanz von E-Autos besser ausfällt als die von Verbrennern – um bis zu 70 Prozent.

3. Mythos: Reisen ist schwieriger mit einem E-Auto

Fakt ist: Die Anzahl der Ladesäulen hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen. In Deutschland gab es Anfang September 2023 rund 56.500 öffentliche Ladestationen für E-Autos, die Anzahl der Ladepunkte lag bei etwa 105.600. Auch in den Niederlanden, in Skandinavien, Frankreich, Österreich und der Schweiz kann man jetzt schon problemlos und schnell laden. Länder wie Italien und Slowenien haben aufgeholt. Ökostromanbieter wie LichtBlick bieten klimaneutrale Tarife an – damit können Reisende inzwischen an über 440.000 öffentlichen Ladepunkten in Europa zu einheitlichen Preisen laden, ohne monatliche Grundgebühr oder Einmalkosten. Infos: www.lichtblick.de/e-mobilitaet. Der Ökostromanbieter vertreibt zudem Wallboxen für das E-Auto-Laden zu Hause, es geht damit bis zu siebenmal schneller als an der Steckdose.

4. Mythos: E-Autos sind im Unterhalt überdurchschnittlich teuer

Fakt ist: Ein E-Auto hat weniger verschleiß- und schadensanfällige Teile als ein Verbrenner. Daher sind die Kosten für Wartung und Service im Schnitt 35 Prozent geringer.


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